Hausbau Ratgeber · Wien & Niederösterreich
Ihr Weg zum
eigenen Haus.
Von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe: Entdecken Sie die wichtigsten Schritte beim Hausbau, vergleichen Sie ein Haus mit und ohne Keller und erfahren Sie, worauf es bei Ihrer Planung ankommt.
Bauablauf entdecken ↓Gut geplant von Anfang an
Hausbau: Warum eine durchdachte Planung entscheidend ist
Sie haben Ihr Grundstück gekauft und möchten Ihr eigenes Haus bauen? Jetzt werden die Weichen für Wohnkomfort, Baukosten und die spätere Ausführung gestellt. Ein guter Entwurf verbindet Ihre Wünsche mit den Möglichkeiten des Grundstücks und einem realistischen Budget. Idealerweise lassen Sie die Bebaubarkeit bereits vor dem Grundstückskauf prüfen.
Planungsfehler und ungeklärte Details können während der Bauphase zu Mehrkosten und Verzögerungen führen. Werden beispielsweise Fensteröffnungen, Leitungsführungen oder Treppen erst nachträglich geändert, können zusätzliche Arbeiten und neue Abstimmungen erforderlich werden. Deshalb lohnt es sich, wesentliche Entscheidungen vor Baubeginn zu treffen.
1. Grundstück, Gebäudelage und Höhen sorgfältig prüfen
Grundstücksgrenzen, Bebauungsmöglichkeiten, Abstände und zulässige Gebäudehöhen bilden die Grundlage der Planung. Ebenso wichtig sind Geländeverlauf, Zufahrt, Bodenverhältnisse und vorhandene Anschlüsse. Eine schwierige Baustellenzufahrt kann beispielsweise den Materialtransport und damit die Baukosten beeinflussen.
Die Lage des Hauses und die Höhen von Bodenplatte, fertigem Fußboden, Eingang und Terrasse müssen zusammenpassen. Lage und Höhe sollten vor der Ausführung fachgerecht festgelegt und während des Baus kontrolliert werden. So lassen sich Abweichungen früh erkennen.
2. Raumbedarf, Grundriss und Budget aufeinander abstimmen
Überlegen Sie, wie viele Schlafräume, Bäder und Arbeitsplätze Sie benötigen. Planen Sie auch Stauraum, Hauswirtschaft und Haustechnik ein. Prüfen Sie den Grundriss mit eingezeichneten Möbeln: Türöffnungen, Verkehrswege und Stellflächen müssen im Alltag funktionieren. Denken Sie dabei auch an mögliche Veränderungen Ihrer Familie und an eine spätere Nutzung im Alter.
Zum Gesamtbudget gehören neben dem Haus auch Grundstückskosten, projektabhängige Gebühren, Anschlüsse, Außenanlagen und Einrichtung. Halten Sie fest, welche Leistungen bereits im Angebot enthalten sind, und berücksichtigen Sie eine Reserve für Unvorhergesehenes. Orientierung bietet unsere Seite Hausbau-Kosten und Leistungen.
3. Früh entscheiden: Haus mit oder ohne Keller?
Ein Keller schafft zusätzliche Fläche für Technik, Lagerung oder Hobbys. Dem stehen zusätzliche Baukosten gegenüber. Bodenverhältnisse, Grundwasser, Hanglage und die geplante Nutzung beeinflussen Aufwand und Ausführung. Ohne Keller müssen Technik- und Abstellflächen im übrigen Haus berücksichtigt werden.
Treffen Sie diese Entscheidung bereits im Vorentwurf. Sie beeinflusst die Gründung, den Aushub, die Treppe und die Verteilung der Räume. Ein als Lager geplanter Keller ist außerdem nicht automatisch als Wohnraum geeignet oder zulässig.
4. Fenstergrößen, Tageslicht und Sonnenschutz gemeinsam planen
Fenster bestimmen das Erscheinungsbild und beeinflussen Tageslicht, Ausblick und Möblierung. Größe, Lage und Öffnungsart sollten deshalb zu den Räumen und ihrer Ausrichtung passen. Große Glasflächen sind zusammen mit sommerlichem Wärmeschutz, Verschattung und Privatsphäre zu betrachten.
Berücksichtigen Sie auch Brüstungshöhen, notwendige Absturzsicherungen, die Reinigung sowie Platz und Anschlüsse für Raffstores oder Rollläden. Fensteröffnungen und größere Schiebetüren sind frühzeitig mit der Tragwerksplanung abzustimmen.
5. Tragwerk, Haustechnik und Bauphysik koordinieren
Tragende Wände, Decken und Treppen müssen mit Heizung, Sanitär, Elektroinstallation und einer gegebenenfalls vorgesehenen Lüftung zusammenpassen. Technikräume, Schächte, Deckendurchbrüche und Entwässerungsleitungen brauchen rechtzeitig ihren Platz. Auch Wärmepumpe, Photovoltaik und spätere Erweiterungen sollten in die Überlegungen einfließen.
Die Einreichplanung ersetzt keine detaillierte Ausführungs- und Fachplanung. Klären Sie, wer Anschlüsse, Abdichtung, Wärmedämmung und weitere Ausführungsdetails plant und wie die beteiligten Fachleute ihre Arbeiten abstimmen.
6. Bauvorschriften und Fertigstellung von Anfang an mitdenken
Das Haus muss entsprechend der Bewilligung und den anwendbaren Bauvorschriften geplant und ausgeführt werden. Dazu zählen auch die im jeweiligen Bundesland verbindlichen OIB-Anforderungen, etwa zu Standsicherheit, Brandschutz, Nutzungssicherheit, Schallschutz und Energieeinsparung. Maßgeblich sind die für das Vorhaben geltenden Fassungen einschließlich allfälliger Übergangsbestimmungen.
Welche Bestätigungen, Befunde und Unterlagen für die Fertigstellung erforderlich sind, hängt vom Bundesland, Bauverfahren und konkreten Bescheid ab. Dazu können auch Nachweise zur Lage und Höhe gehören. Legen Sie früh fest, wer erforderliche Kontrollen durchführt und die Dokumentation zusammenstellt. Änderungen während des Baus sollten vor ihrer Umsetzung fachlich und baurechtlich geprüft werden.
Unser Rat: Mit einem erfahrenen Baumeisterbetrieb planen
Arbeiten Sie mit einem erfahrenen, entsprechend befugten Baumeisterbetrieb, der Planung und Bauausführung gemeinsam betrachtet und notwendige Fachplaner einbindet. Vereinbaren Sie schriftlich, wer Planung, Bauführung, Kontrollen und Fertigstellungsunterlagen übernimmt. Klare Zuständigkeiten und abgestimmte Pläne helfen, vermeidbare Fehler und spätere Zusatzkosten zu reduzieren.
Platzbedarf und Baukosten abwägen
Haus mit oder ohne Keller: Was passt zu Ihrem Bauvorhaben?
Die Entscheidung für oder gegen einen Keller beeinflusst Ihr Budget, den Grundriss und die spätere Nutzung Ihres Hauses. Entscheidend ist, welche zusätzlichen Räume Sie tatsächlich benötigen und welche Voraussetzungen Ihr Grundstück mitbringt. Beide Varianten können sinnvoll sein – wenn sie von Anfang an durchdacht geplant werden.
Haus ohne Keller
Ein Haus ohne Keller ist häufig die passende Wahl, wenn Sie das Baubudget begrenzen möchten und ausreichend Platz für Technik, Hauswirtschaft und Lagerung im übrigen Haus einplanen können. Die Gründung wird auf den Baugrund abgestimmt.
- Geringerer Bauaufwand: Gegenüber einer Unterkellerung entfallen das zusätzliche Untergeschoss und der dafür erforderliche tiefere Aushub.
- Stauraum bewusst einplanen: Vorräte, Werkzeug, saisonale Gegenstände und Haustechnik benötigen trotzdem geeignete Flächen.
- Gesamtkosten vergleichen: Ein größeres Erdgeschoss oder zusätzliche Nebenräume können einen Teil der Einsparung wieder aufbrauchen.
Haus mit Keller
Ein Keller schafft zusätzliche Nutzfläche unter dem Haus. Er kann Technik und Lagerung aufnehmen und dadurch die Wohngeschosse entlasten. Ob sich der Mehraufwand für Sie lohnt, hängt besonders von Ihrem tatsächlichen Platzbedarf ab.
- Zusätzlicher Raum: Flächen für Haustechnik, Vorräte oder Hobbys lassen sich passend zur vorgesehenen Nutzung planen.
- Grundstück berücksichtigen: Grundwasser, Boden, Hanglage und Baustellenzugang beeinflussen Aushub, Baugrubensicherung und Abdichtung.
- Nutzung früh festlegen: Ein Lagerkeller stellt andere Anforderungen als beheizte, regelmäßig genutzte Räume. Belichtung, Lüftung, Dämmung und Ausbau müssen dazu passen.
Mit welchen Mehrkosten sollten Sie rechnen?
Etwa 120.000 € inkl. 20 % USt. zusätzlich
Das entspricht etwa 100.000 € netto zuzüglich 20 % Umsatzsteuer.
Als erste Orientierung setzen wir für ein Haus mit Keller gegenüber einem vergleichbaren Haus ohne Keller diesen ungefähren Aufpreis an. Er ist kein Pauschalangebot. Die tatsächlichen Mehrkosten können je nach Kellergröße, Bodenverhältnissen, Grundwasser, Zugänglichkeit und gewünschter Ausführung deutlich abweichen.
Verglichen werden sollten zwei vollständige Varianten mit gleichem Umfang oberhalb des Geländes. Die ohnehin erforderliche Gründung der Variante ohne Keller ist dabei zu berücksichtigen, damit Kosten nicht doppelt angesetzt werden.
Unsere Empfehlung: Den Bedarf vor der Einreichplanung klären
Erstellen Sie eine Liste der gewünschten Nebenräume und ihrer ungefähren Größe. Prüfen Sie anschließend gemeinsam mit Ihrem Planer, wo diese Flächen mit und ohne Keller untergebracht werden können. Berücksichtigen Sie auch die zusätzliche Treppe und die Erreichbarkeit im Alltag.
Entscheiden Sie anhand von Nutzwert, Grundstück und Gesamtbudget. Lassen Sie beide Varianten anhand derselben Planungsgrundlage vergleichen. So erkennen Sie, ob die zusätzliche Kellerfläche den Mehraufwand für Ihr Bauvorhaben rechtfertigt.
Von der Planung zur Umsetzung
Gut vorbereitet in die Bauphase: Ihre Checkliste vor Baubeginn
Die Grundsatzentscheidungen sind getroffen und die Planung nimmt konkrete Formen an. Bevor die Arbeiten beginnen, sollten auch Leistungsumfang, Zuständigkeiten und die wichtigsten Ausführungsdetails geklärt sein. Eine gute Vorbereitung erleichtert die Zusammenarbeit und hilft, unnötige Unterbrechungen auf der Baustelle zu vermeiden.
Besprechen Sie die folgenden Punkte gemeinsam mit Ihrem Baumeisterbetrieb und den beteiligten Fachplanern. Halten Sie offene Fragen schriftlich fest – mit einer verantwortlichen Person und einem Termin für die Klärung.
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01
Leistungsumfang und Ausstattung festlegen
Die Bezeichnung „Rohbau“, „belagsfertig“ oder „schlüsselfertig“ allein beschreibt noch nicht jedes Detail. Prüfen Sie die konkrete Bau- und Leistungsbeschreibung: Welche Materialien, Fenster, Haustechnik und Oberflächen sind enthalten? Welche Arbeiten übernehmen Sie selbst? Angebote lassen sich erst sinnvoll vergleichen, wenn Umfang und Ausstattungsniveau übereinstimmen.
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02
Budget und Zahlungen aufeinander abstimmen
Gleichen Sie die angebotenen Leistungen mit Ihrem Gesamtbudget ab. Berücksichtigen Sie zusätzliche, noch nicht beauftragte Arbeiten und eine Reserve. Stimmen Sie den Zahlungsplan mit dem vereinbarten Baufortschritt und der Verfügbarkeit Ihrer Mittel ab. So behalten Sie auch während der Ausführung den Überblick über bereits beauftragte und noch offene Kosten.
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03
Planstand und Zuständigkeiten klären
Besprechen Sie, ob die erforderlichen Freigaben, Unterlagen und Ausführungspläne für den vorgesehenen Baustart vorliegen. Alle Beteiligten sollten mit demselben aktuellen Planstand arbeiten. Legen Sie fest, wer Bauführung, Fachplanung und die Abstimmung zwischen den Gewerken übernimmt und an wen Sie sich bei Fragen wenden.
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04
Terminplan und Bestellungen koordinieren
Ein realistischer Ablauf berücksichtigt die Reihenfolge der Arbeiten, Lieferzeiten sowie erforderliche Trocknungs- und Wartezeiten. Fragen Sie frühzeitig, wann Entscheidungen zu Fenstern, Türen, Sanitärgegenständen und Bodenbelägen benötigt werden. Vereinbaren Sie auch Termine für Ihre Eigenleistungen, damit nachfolgende Arbeiten rechtzeitig stattfinden können.
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05
Baustellenzugang und Versorgung organisieren
Klären Sie Zufahrt, Liefermöglichkeiten, Lagerflächen sowie den vorgesehenen Standort von Geräten und Containern. Auch Baustrom, Bauwasser und die Abfuhr von Aushubmaterial gehören in die Vorbereitung. Gerade bei engen Grundstücken oder Kleingartenanlagen können lange Transportwege und fehlende Zufahrtsmöglichkeiten den Arbeitsaufwand wesentlich beeinflussen.
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06
Küche, Bad und Elektroanschlüsse rechtzeitig planen
Legen Sie Küchenmöblierung, Sanitärobjekte, Steckdosen, Lichtauslässe und Netzwerkanschlüsse vor der jeweiligen Installationsphase fest. Denken Sie auch an Außenbeleuchtung, Beschattung und mögliche spätere Erweiterungen. Eine abgestimmte Möblierungs- und Installationsplanung hilft, nachträgliche Schlitze, Bohrungen und Leitungsänderungen zu vermeiden.
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07
Änderungen vor der Umsetzung abstimmen
Auch während des Hausbaus können neue Wünsche entstehen. Lassen Sie vor der Umsetzung prüfen, welche Folgen eine Änderung für Planung, Kosten, Termine und gegebenenfalls das Bauverfahren hat. Halten Sie die geänderte Leistung und ihre Auswirkungen schriftlich fest, damit alle Beteiligten dieselbe Grundlage haben.
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08
Kontrollen und Dokumentation vereinbaren
Stimmen Sie ab, wann wichtige Ausführungsschritte kontrolliert werden – insbesondere bevor Leitungen, Abdichtungen oder andere Bauteile verdeckt werden. Sammeln Sie aktuelle Pläne, relevante Fotos, Prüfunterlagen und Produktinformationen geordnet. Diese Dokumentation unterstützt die spätere Übergabe, Wartung und Fertigstellung.
Praxisbeispiel: Kleine Entscheidungen mit großer Wirkung
Wird eine Kücheninsel erst nach der Installation eingeplant, können Strom- oder Wasseranschlüsse an der falschen Stelle liegen. Wird die Höhe des Bodenaufbaus zu spät abgestimmt, können Türanschlüsse oder Treppenstufen betroffen sein. Solche Details sollten geklärt werden, bevor die davon abhängigen Arbeiten ausgeführt werden.
Nutzen Sie diese Checkliste für die gemeinsame Baubesprechung. Prüfen Sie dabei auch, ob Ihre gewünschte Ausbaustufe und die vereinbarten Leistungen zu Ihrem Budget passen.
Hausbau-Kosten & Leistungen →Antworten für Ihre Hausplanung
Häufige Fragen zum Hausbau
Von den ersten Planungsschritten bis zur Bauausführung: Hier beantworten wir häufige Fragen rund um Ihr Einfamilienhaus in Wien und Niederösterreich.
Wann sollte ich einen Baumeisterbetrieb einbeziehen?
Idealerweise bereits vor dem Grundstückskauf, spätestens aber zu Beginn der Hausplanung. So können die Möglichkeiten des Grundstücks, Ihr Raumbedarf und das Budget gemeinsam betrachtet werden.
Ein erfahrener, entsprechend befugter Baumeisterbetrieb kann frühzeitig auf Herausforderungen bei der Ausführung hinweisen und notwendige Fachplaner einbinden. Das ist besonders bei Hanglagen, schwierigen Bodenverhältnissen oder eingeschränkten Zufahrten hilfreich.
Welche Unterlagen helfen beim ersten Planungsgespräch?
Hilfreich sind die Grundstücksadresse, vorhandene Vermessungs- und Lagepläne sowie bereits vorliegende Informationen zur Bebauung. Falls vorhanden, bringen Sie auch Bestandspläne, Bodenuntersuchungen oder Unterlagen zu Anschlüssen mit.
Ergänzen Sie Ihre Wünsche: ungefähre Wohnnutzfläche, Raumanzahl, bevorzugte Hausform, Kellerwunsch, Ausbaustufe, Budgetrahmen und gewünschter Baubeginn. Nicht alle Unterlagen müssen schon beim ersten Gespräch vollständig vorliegen – fehlende Grundlagen lassen sich gemeinsam festhalten.
Wie lange dauert der Bau eines Einfamilienhauses?
Für unsere Bauausführung dienen folgende Zeiträume als erste Orientierung:
- Rohbau: ca. 2 Monate
- Belagsfertig: ca. 6 Monate
- Schlüsselfertig: ca. 10 Monate
Die Zeiträume gelten jeweils ab Baubeginn bis zur Fertigstellung der gewählten Ausbaustufe und werden nicht addiert. Grundstückssuche, Planung und Bewilligungsverfahren sind darin nicht enthalten.
Den konkreten Terminplan stimmen wir auf Ihr Bauvorhaben ab. Unter anderem können Kellerumfang, Baustellenzugang, Witterung, Lieferzeiten und nachträgliche Änderungen die Dauer beeinflussen.
Ist die Einreichplanung bei einem Bauauftrag enthalten?
Bei Beauftragung der Bauausführung übernehmen wir die Kosten für die vereinbarte Einreichplanung. Den genauen Umfang halten wir vor der Beauftragung schriftlich fest.
Ob zusätzliche Fachplanungen und Nachweise wie Statik oder Bauphysik enthalten sind, wird im Angebot gesondert festgelegt. Für eine unabhängig vom Bauauftrag beauftragte Planung vereinbaren wir Umfang und Honorar separat.
Reicht der Einreichplan für die Bauausführung aus?
Die Einreichplanung bildet die Grundlage für das Bewilligungsverfahren. Für die tatsächliche Umsetzung sind je nach Projekt ergänzende Ausführungs- und Fachplanungen notwendig.
Dazu gehören beispielsweise abgestimmte Angaben zu Tragwerk, Leitungsführungen, Durchbrüchen, Bodenaufbauten und Bauteilanschlüssen. Klären Sie vor Baubeginn, wer diese Details plant und mit den ausführenden Unternehmen abstimmt.
Wann lohnt sich ein Keller und welche Mehrkosten entstehen?
Ein Keller kann sinnvoll sein, wenn Sie zusätzliche Nutzfläche für Technik, Lagerung oder Hobbys benötigen. Entscheidend sind der tatsächliche Platzbedarf, Ihr Budget und die Voraussetzungen des Grundstücks.
Als grobe Orientierung setzen wir gegenüber einem vergleichbaren Haus ohne Keller etwa 120.000 € inklusive 20 % Umsatzsteuer zusätzlich an. Das entspricht etwa 100.000 € netto. Die tatsächlichen Mehrkosten hängen unter anderem von Kellergröße, Bodenverhältnissen, Grundwasser und Ausführung ab.
Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie im Abschnitt Haus mit oder ohne Keller.
Wann müssen Fenster, Küche und Haustechnik feststehen?
Wesentliche Fenstergrößen und Positionen sollten bereits in der Hausplanung berücksichtigt werden. Die Ausführungsdetails müssen rechtzeitig vor den betroffenen Arbeiten und Bestellungen abgestimmt sein.
Küchenanordnung, Sanitärobjekte und technische Ausstattung beeinflussen Anschlüsse, Leitungen und Platzbedarf. Vereinbaren Sie dafür Entscheidungstermine mit Ihrem Baumeisterbetrieb. So lassen sich Bestellungen und Installationen aufeinander abstimmen.
Kann ich beim Hausbau Eigenleistungen übernehmen?
Eigenleistungen können nach vorheriger Abstimmung eingeplant werden. Welche Arbeiten dafür geeignet sind, hängt von Ihren Kenntnissen, Ihrer verfügbaren Zeit und den Schnittstellen zu anderen Leistungen ab.
Halten Sie Umfang, Materialbeschaffung, Termine und Zuständigkeiten schriftlich fest. Klären Sie auch, wie die Ergebnisse vor weiterführenden Arbeiten überprüft werden. Eigenleistungen sollten nicht allein nach einer möglichen Einsparung, sondern auch nach Aufwand und Einfluss auf den Bauablauf beurteilt werden.
Was passiert, wenn ich während des Baus etwas ändern möchte?
Besprechen Sie Änderungswünsche möglichst frühzeitig. Vor der Umsetzung sollten die Auswirkungen auf Ausführung, Kosten, Termine und gegebenenfalls die Bewilligung geprüft werden.
Vereinbaren Sie die geänderte Leistung und mögliche Mehr- oder Minderkosten schriftlich. Alle betroffenen Unternehmen müssen anschließend mit dem abgestimmten, aktuellen Planstand arbeiten.
Wie kann ich Angebote verschiedener Baufirmen vergleichen?
Vergleichen Sie den konkret beschriebenen Leistungsumfang und die angebotene Ausstattung. Achten Sie auf dieselbe Berechnungsfläche und eine einheitliche Darstellung der Umsatzsteuer. Prüfen Sie besonders, ob Erdarbeiten, Gründung, Anschlüsse, Planung und ergänzende Leistungen enthalten oder separat angeboten sind.
Auch Ausschlüsse, Eigenleistungen, Zahlungsplan und Termine gehören zum Vergleich. Ein günstiger Quadratmeterpreis allein zeigt noch nicht, welche Gesamtkosten für Ihr fertiges Vorhaben entstehen.
Unsere Richtpreise und Leistungsübersicht finden Sie unter Hausbau-Kosten und Leistungen.
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